
… zum bloggen via Handy
Jetzt gibt es WordPress auch fürs Smartphone, so kann ich nun auch von unterwegs aktuell bloggen.
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14.09.2011 – 19°C bei wechselnd bewölktem Himmel und Wind der Stärke 5: Eigentlich nicht gerade ideales Radwetter, dennoch musste ich diese Tour noch erledigen. Denn mit der Runde über Weimar, Umpferstedt und Apolda stand die letzte Fahrt bis zum selbst gesteckten Ziel von 3.000 km im Jahr an. Trotz des extremen Windes und mit enormen Kraftaufwand ging es auf dem Ilmtal-Radwanderweg nach Weimar. Um nun aber keine bloße “Hin-und-zurück-Strecke” zu bewältigen, wählte ich die zugegeben nicht ganz risikofreie Variante mit den Bundesstraßen 7 und 87. Da die Straßen aber ausreichend breit und übersichtlich sind, ist dies verantwortbar. Im Gewerbegebiet Umpferstedt dann ein kräftiger Schluck aus der Trinkflasche, denn genau hier war die 3.000 voll!
Nun geht es weiter, denn der Herbst soll schön werden und für die Rolle bleibt im Winter noch genug Zeit.
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Theoretisch sind es bei ca. 100 km pro Woche noch 5 Wochen und ich habe mein selbst gestecktes Jahresziel von 3.000km erreicht. Das sind dann immerhin 800 km mehr als im Jahr 2010. Ist machbar!
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Die Sage vom Leckarsch zu Kranichfeld:
Vor vielen Jahren lebten die Brüder Wolfer und Lutger gemeinsam auf dem Oberschloss. Nach einem Streit teilten sie den Besitz. Wolfer behielt das Schloss, Lutger zog in die Ferne. Zuvor aber deutete er zu dem heutigen Standort der Niederburg und rief: “Ich komme zurück und werde dorthin eine Burg bauen.” Wolfer daraufhin höhnisch: “Wenn dir das gelingt, werde ich mich am Arsche lecken!”. Nach Jahren kehrte Lutger zurück und baute tatsächlich gegenüber die Burg. Wolfer musste sein Ritterehrenwort halten und das Unmögliche tun, wobei er ums Leben kam. Zum Andenken ließ Lutger den Wolfer am Südwesterker des Oberschlosses in der anstößigen Stellung in Stein gehauen abbilden.
Die Geschichte, deren Wahrheitsgehalt wohl kaum belegt sein dürfte, und das daraus resultierende Relief am Oberschloss sind die Wahrzeichen der Stadt Kranichfeld im Süden des Weimarer Landes. Schon oft haben wir
der Zweiburgenstadt einen Besuch abgestattet, aber noch nie waren wir auf der 2010 fertiggestellten Aussichtsplattform des restaurierten Bergfrieds, auch Dicker Turm genannt. Von hier hat man einen herrlichen Blick von den Ausläufern des Thüringer Waldes und über das mittlere Ilmtal. Auch rundherum bietet die Burgruine einen interessanten Einblick in die Baukunst vergangener Epochen und lädt zum Verweilen ein.
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“Wenn Du schon einmal in Camburg bist, dann fahr doch mal über Tümpling, die Strecke ist sehr schön und es gibt kaum Verkehr.” Diese Worte meines Kollegen waren schon fast zu meinem persönlichen Trauma geworden. Egal, wo ich in Camburg abbog, immer wieder landete ich auf der Straße nach Stöben. Heute nun wollte ich es wissen… und zwar indem ich mich von der anderen Seite aus ganz (hinter)listig anschlich. Saaleradwanderweg, am Abzweig Stöben hielt ich mich unauffällig links der Bahnlinie und folgte einer in die Jahre gekommenen Landstraße. Nach 1,5 km – es geschehen noch Zeichen und Wunder – ein paar verfallene Mauerfragmente und dahinter lag Tümpling im Glanze seiner verschlafenen Idylle. Fast wäre mir ein “Heureka” entfahren.
Wieder zu Hause schnell den GPS-Tacho an den Rechner gehängt: 50,9 km bei Ø 21 km/h und Tümpling gefunden!
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Das Wetter im diesjährigen Ostseeurlaub konnte getrost als durchwachsen bezeichnet werden. Da nun nicht soviel Zeit mit Baden in den Fluten der Ostsee “verschwendet” wurde, blieb mehr Raum zum Fotografieren. Und weil eben viel Zeit vorhanden war, habe ich mich auch wieder der HDR-Fotografie (High Dynamic Range) gewidmet. Hier die Ergebnisse:
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